Neuseeland

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Das hügelige Dunedin

 

Bevor ich mir die Stadt Dunedin ansehen würde, die man Daniden ausspricht, wollte ich noch das Umland erkunden und etwas Verpasstes nachholen.

Ich startete sehr früh nahe der Stadt Karitane und fuhr den Staten Highway 1 nach Dunedin um dann nach einem Tankstopp hinauf über Port Chalmers

nach Aramoana zu kommen.

Dass die Reiseführer nur dafür zu gebrauchen sind Städte und sonstige Sehenswürdigkeiten zu erkunden war mir bereits seit meinem Aufenthalt in Oamaru klar geworden. Die wirklich interessanten, hübschen und natürlich versteckten Orte lassen sie weg. Einerseits gut, weil man so diese selbst entdecken kann, andererseits schlecht, weil es so viele verstecke Orte gibt, dass es unmöglich für mich ist sie alle zu erkunden und es viel zu lange dauern würde sie in meinen kurzen Reiseberichten zu erwähnen.

Zur Vormittagszeit erreichte ich Aramoana. Der regenverhangene Himmel vom Vortag war dem strahlenden und warmen Sonnenschein gewichen. Nachdem ich mein Auto abgestellt hatte, machte ich mich auf um zuerst meine Blase zu entleeren.
Auf der Suche nach einer Toilette, die ich aber nicht fand stolperte ich über eine Gedenkstätte zu Ehren der Maori.

Ein interessanter und doch auch ehrfürchtiger Ort. Als ich wieder zurück von meiner kurzweiligen Tour war, machte ich mich auf die Gegend zu erkunden.

Mein Blick schweifte die Straße entlang, dem rauschenden Meer entgegen. Ich erspähte das lange Port Otago, daneben die Hügel der Halbinsel von Dunedin und dann auf einmal sah ich einen Sandstrand.

Ich spazierte bis an das Ende des Strandes und

 

entlang einer Straße wieder zurück.

Nun war es das Port das meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. Schon von weitem konnte ich sehen und auch hören wie die Wellen wild gegen die Steine schlugen.

 

Mein Blick lag wie gebannt auf der ersten Welle die schnell immer näher kam und meine Ankunft zu einer Nassen hätte werden können.

Ich blieb für einige Zeit an einem der Steine sitzen und sah dem wilden Spektakel zu.

Nachdem ich nun schon einige Zeit den Wellen zu gesehen hatte, ließ ich meinen Blick umherschweifen. Ganz versteckt, kaum sichtbar, sah ich an den steilen Felshängen ein Symbol. Sofort machte ich mich auf, um zu sehen was dieses Symbol darstellen sollte. Während ich zum westlichen Strand wanderte hörte ich auf einmal so komische Laute und auf einmal wanderte eine Robbe, die zuerst nach rechts, dann nach links blickte, über das Port,

 

um es sich auf der anderen Seite auf einem Stein gemütlich zu machen.

Ich spazierte über den Strand.

Und dann sah ich was von der Entfernung nicht zu sehen war. Es war ein Loch im freistehenden Felsen, das die Form und Konturen eines Herzens hatte.

Einige junge Leute, darunter einige Frauen, hatten es sich im Schatten des freistehenden Felsens gemütlich gemacht.

Als Abenteurer genügte es mir nicht es mir hier gemütlich zu machen. Ich wollte mehr. Ich wollte weiter. Und so blieb mir nur eines: Die Schuhe und Socken aus und durch das Meer auf die andere Seite warten.

Das es sich ausgezahlt hatte merkte ich schnell. Mein erster Blick traf den eines Felsens der in das Meer hinaus ragte.

Von der Seite aus betrachtet sah er aus wie eine Maori-Sphinx.

Ich wanderte weiter und traf auf einen unberührten Strand. Etwa in der Mitte des Strandes floss von den steilen Felsklippen ein kleiner Wasserfall.

Ich wanderte noch weiter und traf auf immer obskurere Felsen.

Das Ende meiner Wanderung kam als ich die Ruhe einer Robbe hätte stören müssen.

Was ich unbedingt nachholen wollte, bevor ich nach Dunedin kommen würde, war die Fahrt über den Mount Cargill. Um über diesen fahren zu können und einen ersten Willkommens Blick in der Früh auf Dunedin zu haben, musste ich wieder zurück in den Norden. So verbrachte ich einen Tag im Ort Karitane.

Auf meinem Weg nach Dunedin fuhr ich die kurvenreiche Straße entlang.

Und dann ging es auch schon auf die Mount Cargill Route, wo mich ein schöner Blick auf Dunedin erwartete.

Dunedin wurde zurzeit der Goldfunde eine reiche Stadt, was man der Stadt auch ansieht.

Vor allem der Bahnhof hat es mir angetan.

 

Am Ende eines ereignisreichen Tages machte ich es mir am Strand gemütlich.

Das Dunedin eine kalte Stadt ist hatte ich gehört und dementsprechend vorgesorgt.
Als die Sonne unterging, war es mir als würde ich in einem Lichtermeer baden. Die ganze Stadt leuchtete in einem goldenen Schein.

Der nächste Morgen führte mich auf die Halbinsel von Dunedin. Es war ein schöner Tag der begann,

er wurde aber zu einem sehr windigen Tag.

Ein gewüteter Sturm machte es mir aber leider unmöglich die Insel zu erkunden, so blieb mir nur der Blick auf den Leuchtturm,

bevor es auch schon wieder in die Stadt zurückging.

So ging ein weiterer Tag voller neuer Eindrücke zu Ende ….

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