Österreich

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Austria Classic Tour - Etappe 6

 

Kurzinfo:

Etappe 6: Feldkirch-Hall in Tirol
Länge: 281,1km
Streckenverlauf: Feldkirch, Balderschwang, Bichlbach, Linderhof, Innsbruck, Hall in Tirol

 

Gut ausgeschlafen erwachte ich heute kurz vor 7 Uhr aus meinen Träumen.
Während ich noch so da lag und an die Decke meines Zeltes starrte, hörte ich auf einmal ein dumpfes Bochen. Es blieb nicht bei diesem einen, sondern es folgten weitere. Ein Gewitter war im Anmarsch und es hörte sich nicht mehr sehr weit entfernt an.
Um nicht im Regen mein Zelt abbauen zu müssen, sputete ich mich.

Ein Frühstück später war ich bereits wieder Unterwegs. Einen kurzen halt schob ich in Tannheim ein. Das Wetter sah heute nicht sehr überzeugend aus und es regnete auch schon leicht.
Der volle Wolkenerguss kam dann als ich die deutsche Grenze überquert hatte. So blieb mir nichts anderes übrig als entweder hier im Regen und durch den Nebel spazieren zu gehen oder weiterzufahren. Ich entschied mich dazu meine Tour nach einem kurzen anhalten zum Foto schießen, weiter zu führen.

Zurück in Österreich querte ich den smaragdgrünen Plansee. Der Regen hatte sich zum Glück wieder gelegt. So konnte ich auf einem Spaziergang eintauchen in die traumhafte Natur. Ich schlenderte unter den hohen Felswenden den See entlang. Vor einer kleinen Marina, hatte der See eine natürliche engstelle. Ein Steg verlief über den hier nur 10 Meter breiten See. Auf der anderen Seite folgte ein Pfad dem Verlauf.

Der letzte Abstecher auf meiner Etappe nach Deutschland führte mich in das verschlafene Dörfchen Linderhof. Von außen ganz unscheinbar schlummern im gut versteckten inneren wahre Schätze.
Linderhof ist wegen seines pompösen Schlosses berühmt. Kann man die 2,50€ an Parkgebühr berappen, dann steht einem nichts -außer vielleicht die vielen Menschen- im Weg ein echtes Stück Reichtum haut nah begutachten zu können.
Durch den Wald gelangt man am Anfang zu einem reichlich verzierten marokkanischen Haus. Durch eine Glasscheibe lässt sich das innere begutachten.

Folgt man dem Weg weiter, vorbei an einem kleinen Teich, so steht man unter den Bergen auf einmal vor den Toren eines barocken Schlosses. Blickt man sich hier um merkt man sehr schnell: Der Adel hat hier gut gelebt.

Statuen, Brunnen und Steingemälde sagen mehr als es zu sagen gibt.

Während alles hier den Reichtum einiger weniger zeigt, so sind doch auch Dinge dabei deren Wert man nicht in Gold aufbahren kann. Dazu zählt die Natur, gleichsam den Tieren die hier leben und die die goldenen Zeiten von damals scheinbar ganz kalt lässt.
Gleichsam der Natur kümmern sich die Tiere lieber um ganz andere Dinge, wie: Etwas Nahrhaftes zu sich zu nehmen.

Dem Beispiel der Tiere folgend, war mein nächstes Ziel die durch ihre Alpineabfahrt bekannte Stadt Garmisch-Patenkirchen. Schon beim Ortsbeginn, konnte ich auf die steile Abfahrt blicken. Wäre ich nicht im Sommer, sondern im Winter hier, würde es sich auszahlen ein Foto zu schießen. Eine grüne Abfahrt, aber hat mich so sehr dazu animiert nur für ein Foto anzuhalten, wie für eine unbedeutsame Ortschaft. Einzig für meinen Magen spendete ich der deutschen Wirtschaft mein Geld.
Mit vollem Magen ging es dann auch schon nach Innsbruck. Ein kleiner Blick auf etwas Interessante, aber ebenso skurriles, zeigte mir: "Diese Stadt hat etwas zu bieten". Da es bereits nach 16 Uhr war, blieb außer einem kurzen Rundgang leider nicht mehr die Zeit mir sehr viel anzusehen.

Von Innsbruck aus ging es dann auf direktem Weg zu meiner heutigen Unterkunft. Dort ließ ich es dann für heute gut sein…

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